Beispiel Osteoporose

Den Begriff kennt jeder, aber was verbirgt sich eigentlich dahinter?

Man beschreibt damit eine Entkalkung des Knochens. Der Knochen wird spröde und neigt schon bei geringer Belastung zu Schmerzen und sogar Brüchen. Mitunter reicht schon das Schuhe-zu-binden oder ein Umdrehen im Bett aus, um einen Knochenbruch hervorzurufen.
Osteoporose ist eine Krankheit, deren Spätfolgen für die Patienten ein erhebliches Maß an Behinderung und Qual bedeuten können. In Deutschland leiden bereits bis zu 7 Millionen Menschen an Osteoporose.
Durch Einbrüche der Wirbel entsteht der im Volksmund bekannte „Witwenbuckel". Die Ursachen sind mannigfaltig: Hormone, Medikamente und die Ernährung haben Einfluss auf die Festigkeit des Knochens. Mit viel Bewegung und calciumreicher Ernährung kann man der Osteoporose vorbeugen.

Physiotherapie hilft bei der Prävention und kann zudem bei bestehender Osteoporose einer Verschlimmerung entgegenwirken. Durch richtige und rechtzeitige Behandlung kann die Anzahl der durch Osteoporose bedingten Knochenbrüche entscheidend reduziert werden.

Ziel ist die Mobilisierung und Stabilisierung des gesamten Körpers, z.B. durch Wirbelsäulengymnastik, alles abgestimmt auf die Belastbarkeit der Patienten. Bewegung ist wichtig, um den Erhalt der Knochenstrukturen zu unterstützen, also die Knochenbelastbarkeit direkt positiv zu beeinflussen. Zum anderen ist die Stärkung der Muskulatur mit möglichst geringer Hebelwirkung zum Schutz der Knochen unerlässlich“.

Physiotherapeuten kennen die funktionellen Bewegungsabläufe. Sie können den Zusammenhang zum Alltag der Patienten herstellen und entlastende Alltagsbewegungen einüben. Durch ausführliche Information und Erarbeitung eines Eigenübungsprogramms wird den Betroffenen die Angst genommen, etwas falsch zu machen. Zudem kann das Üben bei intensiver Betreuung durch den Physiotherapeuten auch richtig Spaß machen.

Deshalb, jetzt und in der Zukunft:
Physiotherapie bleibt ein unverzichtbarer Baustein Ihrer Gesundheit!